Das S302 – ein Spaß für Kontakteabtipper

Nun, wie soll ich sagen. So richtig überrascht bin ich nicht. Die hier schon erwähnte geplante Synchronisation von Sony Ericssons S302 mittels Winfonie Mobile 2 war erfolglos. Zunächst einmal liegt dem Gerät kein USB-Kabel bei. Macht aber nix, denn mein altes K750i hatte eins dabei, das den gleichen Anschluss verwendet. Das scheint auch durchaus kompatibel zu sein – bietet das S302 nach dem Anstöpseln doch sogleich die Wahl, das Handy als Massenspeicher oder im Telefonmodus ins System zu klinken. Während ersterer auch problemlos funktioniert und ein Zugreifen auf die Ordnerstruktur des Mobilfunkers gestattet, scheint der Telefonmodus nicht so wirklich zu wollen. Die Installation der S302-Treiber von der Sony Ericsson Website bewegte die PC Suite von SE jedenfalls nicht dazu, das Gerät am USB Port zu erkennen. Wie auch, das gelang nämlich schon dem Windows-Gerätemanager nicht. Somit war natürlich ebenso die Winfonie Software nicht in der Lage, mit dem Handy in Kontakt zu treten.

Aber wozu verzagen? Schließlich gibt es doch Bluetooth! Zwar kann man mit der Sony Ericsson PC Suite Kontaktdaten offenbar nur mittels USB übertragen, die erwähnte Winfonie Software soll selbiges aber auch über Bluetooth ermöglichen. Aber: nix. Winfonie erkennt das S302 über BT, Pairing verlief sowieso erfolgreich, Testsynchronisation ist erforderlich und – nix. Keine Fehlermeldung, einfach nix. Klasse.

Letzten Endes: alle Kontakte vom alten Telefon auf SIM kopiert. Dabei werden allerdings nur die Nummern übertragen, keine Mail-, Web- oder Postadressen oder sonstige Daten. Und für jede Nummer wird dann auch noch fein ein eigener Eintrag erstellt. So hab ich nun pro Person zwischen 1 und 3 Einträgen. Aber was reg ich mich auf? Ist ja nur Übergang, das S302. Hach, ich glaub Ende August wird es wohl doch das iPhone werden. Die Sync-Pläne bei Palms Pre sagen mir nämlich irgendwie nicht so wirklich zu…

Die wunderbare Welt der Mobiltelefonsynchronisation

Es begab sich dereinst zu der Zeit, zu der ich dem Ablauf meines Mobilfunkvertrages entgegen fieberte, dass mein bisher seit dreieinhalb Jahren zur vollsten Zufriedenheit genutztes Fernsprechgerät seinen letzten Tagen entgegen sah. Oder klarer ausgedrückt: ich bin noch bis Ende August bei E-Plus, will anschließend zur Konkurrenz wechseln, und eventuell auf iPhone oder Palm Pre umsteigen. Das bisherige K750i müsste also lediglich noch ein halbes Jährchen aushalten. Tut es aber nicht. Wen wundert’s?! Mich.

Wie auch immer: eine lustige Ausfallerscheinung nach der anderen. Zunächst hielt ich es ja fast noch für einen schelmischen Scherz des Geräts, das mir plötzlich, offenbar den Schalk im Nacken sitzen habend, beim SMS schreiben die Textfarbe auf nahezu den gleichen hellen Farbwert verstellte wie für den Hintergrund vorgesehen war. Ergebnis: blindes Texten. Zum Glück sind die Displays leicht blickwinkelabhängig, sodass man, in einem bestimmten Winkel von schräg unten auf das Gerät schauend (praktisch von hinten durch die Brust ins Auge), die Buchstaben erahnen kann. Spaß! Ungefähr ebenso viel Spaß wie die nunmehr nicht mehr ganz so verlässliche Alarmfunktion. Nun bin ich sicher nicht der einzige, der sein Handy auch als Wecker nutzt. Nun, mittlerweile tu ich das nur noch in Fällen, bei denen die genaue Aufwachzeit nicht unbedingt überaus wichtig ist. Denn: mein treuer funkender Compadré ist auch gern mal zu anderen Streichen aufgelegt, wie dem selbständigen Ausschalten des Tons. Ohne dass ein entsprechendes Mute-Icon auf dem Display erscheinen würde. Man bekommt es also erst dann mit, wenn es zu spät ist.

Nun bin ich aber vom eigentlichen Thema doch recht weit entfernt. Um die weitere Vorgeschichte abzukürzen: habe als Übergangshandy das ebenfalls von Sony Ericsson hergestellte und als Einsteigergerät vermarktete S302 gebraucht erstanden (in thunder-grey, nich in diesem Kinder-Blau da). Unheimlich gewitzt: obwohl es neuer als das K750i ist, lässt es sich nicht mit dem Mac OSX-eigenen iSync zur Synchronisation von Kalendern und vor allem Kontakten bewegen. Das liegt nicht etwa an einer Inkompatibilität von iSync oder fehlenden Plugins. Wurzel des Übels ist vielmehr, dass Sony Ericsson ganz bewusst Komponenten aus der Software des mobilen Betriebssystems für das S302 (und mutmaßlich auch anderen Modellen) entfernt hat, die für die genannte Synchronisation zwingend erforderlich sind. Das muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen: da wird Arbeitszeit investiert, um ein Produkt schlechter zu machen. Wohl um ein weiteres Argument für die teureren Geräte zu haben. Aber ist es im Jahr 2009 echt nötig, seine Kontaktdaten beim Handywechsel komplett neu einzugeben?? Ich bin verärgert.

Immerhin: nach einigem Recherchieren fand ich dann doch ein Programm, dass auch eine Synchronisation mit dem S302 ermöglichen soll, nämlich Winfonie mobile 2. Der Name sagt es ja schon: natürlich nur für Windows. Zum Glück habe ich seit kurzem via VM Ware Fusion auch WinXP auf dem MacBook laufen (was das betagte arme 1st Gen-Gerät ganz schön ins Schwitzen bringt, wenn man in OSX arbeitet während XP im Hintergrund läuft – umgekehrt läuft es hingegen recht flott). Um jetzt überhaupt Synchronisieren zu können, brauch ich natürlich erstmal die zu synchronisierenden Daten – denn die stecken ja in Apples Adressbuch-Anwendung … Glücklicherweise stellte sich dies dann als doch eher geringe Hürde heraus: die Kontakte lassen sich als vCard-Paket gebündelt aus dem OSX-Adressbuch exportieren, dieses wiederum sogar problemlos in Outlook Express importieren. Mal davon abgesehen, dass alle Umlaute sowie das ß zerhackstückelt wurden, was ich manuell ausbessern durfte… Natürlich gingen bei dem Import all die schönen Kontaktbilder verloren, was letzten Endes aber irrelevant ist, weil sich die meines Wissens nach ohnehin noch nie auf Sony Ericsson Telefone haben synchronisieren lassen (!!).

Da ich im Moment noch auf die Ankunft des S302 respektive des Hermes-Boten warte, kann ich natürlich noch überhaupt nicht sagen, ob Winfonie mobile 2 sein “Versprechen” hält und ich die inzwischen doch recht zahlreichen Kontakte tatsächlich drauf bekomme. Ansonsten steht ja zum Glück Ostern vor der Tür – die Feiertage sollten zum manuellen Abtippen in etwa reichen.

Achso: eingangs erwähnte ich ja meine derzeitige Unentschlossenheit was iPhone oder Palm Pre angeht. Die nahtlose Integration von ersterem in OSX wäre ein sehr starkes Argument für das kommende Apple-Handy. Aber ich hoffe noch auf eine ähnlich gut gelöste Sync-Möglichkeit zwischen iSync und dem Pre – wenn da jemand irgendwelche Infos zu hat, bitte melden!

Mikro-Rezensionen

Auch wenn das Blog hier in den letzten Monaten praktisch still stand und somit auch keine Filmrezensionen dazu kamen: ich hab im letzten Quartal doch so einige Film gesehen zu denen es zumindest eine Punktwertung und Mini-(oder Mikro-)Einschätzung gibt. Dazu einfach oben auf Filmwertungen oder hier klicken.

“Ja, er lebt noch”

Puh, das Blog wurde jetzt doch eine ganze Weile vernachlässigt, zugegeben. Sei’s drum, frisch ans Werk! Mit frischem Update auf WordPress Version 2.7.1. (mit der zuvor installierten Version ließ sich das mobile Blogging App für den iPod touch nicht nutzen) und hoffentlich längerem Atem diesmal… wir werden sehen.

Das Studium neigt sich doch stark dem Ende entgegen. Das letzte offizielle Semester läuft und geht noch bis 31. August. Bis dahin steht hauptsächlich die Bachelorarbeit an. Habe mich dahingehend bisher noch nicht endgültig für ein Thema entscheiden können, ein paar Wochen sinds zum Glück noch bis zur Deadline für die Anmeldung. Ansonsten orientiere ich mich gerade für die Zeit nach dem Studium – frühzeitiges Bewerben kann nur von Vorteil sein. Hauptziel: TV-journalistisches Volontariat. Aber wer mir direkt einen gut bezahlten medienbezogenen Job anbieten möchte – nur zu! Man ist ja schließlich für vieles offen. Demnächst soll dann unter www.axelbeyer.com eine Art Bewerbungsseite, Online-Visitenkarte oder Ähnliches entstehen, bisher gibts es dort auf jeden Fall schonmal Kontaktdaten zu finden.

Ich hoffe, dass ich demnächst wieder regelmäßiger und mit höherer Frequenz dieses Blog nutzen werde, so wirklich sicher bin ich mir hingegen noch nicht. Zum Glück gibts ja aber Feed-Reader!

Also dann, meine werten Genossinnen und Genossen: wir lesen uns.

Zwitschern

Jetzt irgendwie auch bei Twitter: http://twitter.com/larzarus

Mal sehn, wie langs dauert, bis mir der Kram zu blöd wird. So viele irrelevante Informationen auf einmal…

Persönlichkeitstest

Bin heute bei Facebook über einen Persönlichkeitstest gestoßen. Prinzipiell halte ich von solchen “beantworte ein paar Fragen und wir sagen dir wer du bist”-Dingen ziemlich wenig, aber ich bin geradezu schockiert, wie treffend mich dieser Test doch charakterisiert hat. Ich erkenne mich in etwa 90% der genannten Eigenschaften wieder.

Kein Zweifel – ich bin ein verlässlicher Realist:

Der verlässliche Realist ist bodenständig und verantwortungsbewusst. Er ist präzise, zurückhaltend und anspruchsvoll. Zuverlässigkeit ist seine herausragendste Eigenschaft, und er wird immer alles daran setzen, eine gegebene Zusage auch einzuhalten. Als Typus ist der verlässliche Realist eher ruhig und ernst, er redet nicht viel, ist aber ein sehr guter Zuhörer. Auf Außenstehende wirkt er manchmal reserviert und kühl, obwohl er in Wirklichkeit oft über viel Witz und Esprit verfügt. Seine Stärken sind Gründlichkeit, ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, eine an Starrsinn grenzende Beharrlichkeit und eine pragmatische, zupackende Art. Der verlässliche Realist fackelt nicht lange, wenn etwas zu erledigen ist, sondern tut das Nötige, ohne viele Worte darüber zu verlieren.

Dieser Persönlichkeitstypus erwartet viel von sich, aber auch von anderen. Wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, ist er nur schwer davon abzubringen. Nur ungern überlässt der verlässliche Realist Dinge dem Zufall. Planung bedeutet für ihn Sicherheit; ebenso wie Ordnung und Disziplin. Autoritäten und Hierarchien respektiert er ohne Probleme, delegiert Aufgaben aber nur ungern weiter, weil er sicher ist, dass andere sie nicht so gewissenhaft erledigen werden, wie er selbst. In Führungspositionen ist er sehr aufgabenorientiert – er stellt sicher, dass die Dinge gut erledigt werden; für Zwischenmenschliches innerhalb des Betriebes aber hat er kein großes Interesse.

Auch in Beziehungen ist der verlässliche Realist die Zuverlässigkeit in Person. Als Partner ist er treu und beständig, ausgeglichen und vernünftig. Sicherheit und Stabilität sind ihm sehr wichtig. Für Extravaganzen und Flatterhaftigkeit hat er nichts übrig. Wer ihn als Freund oder Partner gewinnt, kann sich ein Leben lang auf ihn verlassen. Allerdings dauert es eine ganze Weile, bis der verlässliche Realist bereit ist, eine Beziehung oder eine Freundschaft einzugehen. Sein Bedürfnis nach Sozialkontakten ist eher gering; daher wählt er Partner und Freunde lieber sorgfältig aus und beschränkt sich auf einen kleinen, exklusiven Kreis, der seinen hohen Ansprüchen gerecht wird. Seine Verbundenheit mit Menschen, die ihm wichtig sind, zeigt er lieber durch Taten – romantische Liebeserklärungen sollte sein Partner besser nicht erwarten.

Folgende Adjektive passen zu deinem Typ: introvertiert, praktisch, logisch, planend, traditionsbewusst, organisiert, beharrlich, sachlich, ordentlich, pflichtbewusst, zurückhaltend, loyal, friedliebend, vernünftig, bodenständig, verantwortungsbewusst, reserviert, vorsichtig, eigenständig, pünktlich, präzise, anspruchsvoll, konzentrationsfähig, vertrauenswürdig, pedantisch

Bodo Wartke bei ebay

Wer den Musikkabarettisten in Reimkultur, Bodo Wartke, noch nicht kennen sollte, der möge sich zunächst einen Eindruck verschaffen:

Und dann weiter zu eBay gehen, wo ich grad CDs von eben Jenem verkaufe.

Der Dunkle Turm – Stephen King

Fertig! Nach den etwa 5.000 Seiten des Dunklen Turm Zyklus hat man das Gefühl, ganz schön was hinter sich gebracht zu haben. Fühlt sich ähnlich episch an wie der Weg, den die Protagonisten in den insgesamt 7 Bücher zurücklegen, die Stephen Kings zentrales Werk darstellen.

In einem Zeitraum von gut 30 Jahren hat King hiermit klar sein Lebenswerk geschaffen, das die anderen Bücher des Autors auch deswegen als Nebengeschichten erscheinen lassen, weil es immer wieder Bezüge zu diesen gibt. So wird einer der Figuren in Kings zweitem Roman “Brennen muss Salem” auch im Dunklem Turm Zyklus eine wichtige Rolle zuteil. “Der Dunkle Turm” ist eine wilde Mischung aus einer Vielzahl von Genres, die so kaum zusammenpassen wollen, es durch Kings geschickten Storyaufbau aber irgendwie doch tun. Ist Band 1, “Schwarz” (Original: “The Gunslinger“), noch vorrangig ein Westernroman mit leichten Fantasyanleihen, ändert sich die Ausrichtung im Verlauf der Bücher teilweise dramatisch. Ob Science-Fiction, Fantasy, Horror oder sogar Liebesdrama: der Turm ist scheinbar überall zu Hause. Sicher nicht zuletzt, weil King immer wieder für Jahre mit dem Schreiben seines Epos aufhörte um irgendwann doch wieder auf neue Art weiter zu schreiben. Erst nach vielen vielen Seiten wird dem Leser häppchenweise immer weiter offenbart, worum es sich beim Dunklen Turm überhaupt handelt und warum Hauptprotagonist Roland Deschain von Gilead, der letzte Nachkomme der Linie des Eld und der letzte Revolvermann seiner Welt, für die Suche nach diesem monumentalen Bauwerk alles aufgeben würde.

Klingt also nach einem zähen Start und das kann ich auch nicht bestreiten. Da ich persönlich kein großer Fan von Wild West Szenarios bin, wollte mir der recht kurze Band 1 auch nicht so richtig gefallen. Zum Glück entschied ich mich dennoch, Teil 2 (”Drei“, im Original “The Drawing of the Three“) anzufangen – und fand in diesem einen der besten Romane, die ich in den letzten Jahren lesen durfte. Hier verbindet Stephen King überaus geschickt die fantastische, ungewöhnliche Welt des Revolvermanns mit der unsrigen. Und endlich werden konkrete Hinweise auf die Hintergründe des Zyklus an sich gegeben: die Dunkle Turm Reihe ist eine Reise durch die Mannigfaltigkeit unendlich vieler Welten, die einander gleichen und doch überaus verschieden sind. Eine Odyssee ohne klar erkennbares, weil im Grunde unbekanntes Ziel, aber dem Wissen, ohne das Bestreben der “Gefährten” Kings sei nicht nur diese Welt dem Untergang geweiht.

Natürlich bleibt es bei einer Reihe dieses Umfangs nicht aus, dass zwischendurch einige Längen auftreten. So schafft es King irgendwie in Buch Nummer 5, “Wolfsmond” (”Wolves of the Calla“), erstaunlich viele Seiten vollzuschreiben, ohne tatsächlich so etwas wie Aktion zu bringen. Erst nach langem Durchhalten wird man mit einer finalen Schlacht belohnt, die allerdings von Beginn an angekündigt war. Dennoch: auch die Längen auf dem Weg zum Turm bieten etwas – nämlich Hintergrundinformationen. Und das ist ohnehin eine der Stärken von King: er stattet seine Figuren und die Welt, in der sie agieren, mit so viel Detailreichtum aus, dass man mit dem Lesen der Bücher immer mehr das Gefühl bekommt, Roland und sein Ka-Tet (seine Schicksalsgefährten) tatsächlich zu kennen. In beliebigen Situationen kann man sehr gut einschätzen, wie welcher Protagonist reagieren würde. Dieses Identifizieren und Anfreunden mit den Handlungsträgern ist letzten Ende der Hauptgrund, warum man sich nicht vom Zyklus um den Dunklen Turm lösen möchte und enttäuscht ist, wenn dieser schlussendlich gefunden ist. Entsprechend kann man leider von der Auflösung dessen, was der Turm tatsächlich beinhaltet, auch nur enttäuscht werden.

Ein Grund, erst gar nicht mit dem Dunklen Turm anzufangen, ist das aber bei weitem nicht.

Hospitanz bei 3sat neues

So, Mittagspause! Momentan bin ich ja für leider nur vier Wochen als Hospitant (der Begriff sagte mir zunächst nix, falls es euch ähnlich geht: studentischer Praktikant) beim ZDF, genauer: bei 3sat in der Redaktion von neues. Aufgrund recht strikter Vertraulichkeitsvereinbarungen hier kann ich zwar nicht großartig davon berichten, aber eine Sache dann doch: zu meiner Überraschung hatte sich bereits an meinem dritten Tag hier die Möglichkeit ergeben, einen Beitrag zu machen, der dann in der Sendung am kommenden Sonntag laufen wird. Da ich vermutlich das Thema vorher nicht nennen darf, sag ich nur, dass es sich um den letzten Beitrag der Sendung handelt. Falls das irgendjemand nicht wissen sollte: 3sat neues läuft sonntags von 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Naja, und Mediathek gibts natürlich auch noch und Podcast und dieser ganze neumodische Schnickschnack ;-)

Ansonsten: Mainz ist eine echt nette Stadt, zumindest nach dem zu urteilen, was ich bisher sehen konnte. Bin in einer WG untergekommen, die nicht weit vom Hauptbahnhof und somit auch recht nah an der Grenze zum hessischen Wiesbaden gelegen ist. Falls übrigens jemand aus Mittweida hier mitliest: das ZDF wird mittweidaisiert. Nicht nur, dass ich zufällig einen befreundeten Master-Studenten getroffen habe, der auch grad hier ist. Der Aufnahmeleiter unter anderem von nano hat ebenfalls in good old MW studiert. Ich sehe das jetzt einfach mal als gutes Zeichen für die Ausbildungsqualität unseres Fachbereichs … hehe.

Games Convention auch 2009 in Leipzig!

Games Convention 2008Nach einem neuen Besucherrekord von über 203.000 gab der Chef der Leipziger Messe, Wolfgang Marzin, heute bekannt, dass die Games Convention auch 2009 in Leipzig stattfinden wird!

Eine repräsentative Umfrage unter den Ausstellern in Leipzig ergab, dass sich lediglich 10% gegen die Fortführung der GC in Leipzig aussprechen. Bei Fach- und Privatbesuchern sah das Meinungsbild ähnlich eindeutig aus.

An den Plänen für die neue Spielemesse gamescom in Köln wird das freilich wenig ändern. Es dürfte ein spannender Sommer 2009 werden: wird die “Gegenmesse” in NRW der seit 2002 stattfindenden und etablierten Games Convention den Rang ablaufen? Neben der reinen Besucherzahl wird die Zufriedenheit der Aussteller der maßgebliche Faktor sein.

Kleiner Leipziger Vorteil: die Games Convention findet früher statt, nämlich vom 19. bis 23. August (gamescom: 9. bis 13. September). Möglicherweise besuchen also alle Spielebegeisterten die bisherige größte Videospielemesse Europas und haben danach erstmal genug von dem Thema. Wahrscheinlicher erscheint allerdings, dass Besucher schlicht nach geografischer Nähe entscheiden, welche Veranstaltung sie besuchen – und da wiederum liegt der Vorteil bei Köln.

Was meint ihr? Wer “gewinnt”?